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Ende September 2009 erwarb ich 2 Geräte von einem "Powerseller" aus Dessau über eine bekannte Auktionsplattform. Beide Artikel wurden als "neu" verkauft, der Verkäufer wies ein Bewertungsprofil von 99,9% auf.

Das erste Gerät war ein USB-Festplattengehäuse. Beim Auspacken zeigte sich bereits bei der verpackung, daß diese nicht mehr neu war. Das Gerät selbst wies deutliche Kratzer auf, Aufkleberreste eines Garantiesiegels und im Gehäuse wurde etwas über eine ca 2x3cm große Fläche entfernt. Der Verkäufer erklärte mir, daß das Gerät aus Insolvenzmasse stammte, "nur" die Festplatte ausgebaut wurde und man das Gerät gem. Rechtssprechung noch als neu verkaufen dürfe. Zwar wurde ein Umtausch angeboten, als ich das Mngebot annahm, kam vom Verkäufer jedoch nichts mehr, weder auf meine Mails, noch auf die verschickte Briefpost. Zwischenzeitlich zeigte auch das 2. Gerät gelegentliche Ausfallerscheinungen.

Beide Geräte inkl. Versand hatten ca 30 Euro gekostet, der Gang zum Anwalt hätte sich nicht gelohnt. Also beschloß ich das als Erfahrung abzuhaken und gab 2 negative Bewertungen ab mit ein paar Tagen Zeit dazwischen um dem Händler noch eine Möglichkeit zu geben darauf zu reagieren. Kurze Zeit später bekam ich Post von einer Anwaltskanzlei aus Münster...

Inzwischen habe ich Kontakt zu weitere Opfer des gleichen Verkäufers der anscheinend regelmäßig die Negativbewertungen durch seinen Anwalt löschen läßt. Aus diesen Erfahrungen möchte ich berichten um Anderen eine bessere Reaktion und Argumentation in solchen Fällen zu ermöglich.


HINWEIS: Ich bin juristischer Laie. Ich kann, darf und will keine Rechtsberatung geben! Diese Seite soll auch keine Rechtsberatung darstellen sondern lediglich eine Hilfestellung sein um entsprechende Forderungen abzuwehren bzw. zu argumentieren.